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Frau Dr. med. Petra Weckerle

Sprechzeiten


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Unsere Leistungen auf einen Blick

Das Leistungsspektrum der Praxis Dr. Weckerle

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

unser Leistungspektrum erstreckt sich über die gesamte konservative Augenheilkunde. Dazu gehört neben fundiertem Fachwissen auch eine ausgefeilte Diagnostik. Meine Praxis ist mit modernsten Geräten ausgestattet, die je nach Symptomatik und Diagnostik angemessen eingesetzt werden. Im Rahmen von Operationen betreuen wir Sie mit entsprechenden Voruntersuchungen, aber auch der notwendigen Nachsorge. Für Kinder ist unsere Orthoptistin in der Sehschule zuständig.

  • Betreuung bei "Grauem Star" (Katarakt)
  • Betreuung bei "Grünem Star" (Glaukom) mit computergesteuerter Sehnervenvermessung (HRT)
  • Diagnostik von Makula, Netzhaut und Sehnervenerkrankungen mit optischer Kohärenztomographie (OCT)
  • Diabetikerbetreuung
  • Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen
  • Nachsorge bei Operationen
  • Netzhautuntersuchung mit dem Optomap (Laserscanner)
  • Neuroophthalmologie
  • Kinderophthalmologie mit Orthoptik
  • Hornhautdiagnostik nach dem Scheimpflug-Prinzip (Pentacam)
  • Gesichtsfelduntersuchung
  • Orthoptik (Sehschule) mit Orthoptistin
  • Nacht- und Blendungssehen
  • Farbsehen
  • Kontaktlinsenanpassung
  • Gutachten (Führerschein, Blindengeld, Sehbehinderung, Versicherung, Rente)

Katarakt oder "Grauer Star"

Bei der Katrakt oder dem „Grauen Star“ handelt es sich um die zu ca. 90 % altersbedingte Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Andere Ursachen liegen im Rahmen von Verletzungen oder Entzündungen des Auges, sind angeborene Formen oder entstehen nach der Einnahme mancher Medikamente. Zunächst kommt es zur Zunahme der Blendempfindlichkeit und zu Abnahme des Kontrastsehens.

Die Farben verändern sich. Da die Trübung an verschiedenen Schichten der Linse auftreten kann, kommt es zu unterschiedlichen vordergründigen Problemen und auch zu unterschiedlich schnellem Fortschreiten der Symptome:

  • In etwa der Hälfte der Fälle kommt es zu Trübungen in der Linsenrinde, den Wasserspalten. In diesem Fall bleibt die Sehschärfe oft lange gut.

  • Eine Trübung unter der hinteren Linsenkapsel führt hingegen zu einer sehr schnellen Sehverschlechtung, vor allem in der Nähe.

  • Die bräunliche Trübung des Linsenkerns – die Kernsklerose – macht das Auge kurzsichtig, was dazu führt, dass man plötzlich wieder ohne Brille lesen kann. Sie schreitet langsam voran.

Wenn die Sehverschlechterung als störend empfunden wird oder spätestens, wenn die Fahrtauglichkeit beeinträchtigt ist, sollte die Linse operativ entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt werden. Dabei handelt es sich um die einzige Methode, den "Grauen Star" zu behandeln. Dadurch kann bei anderweitig gesunden Augen die Sehschärfe wieder normalisiert werden. Spüren werden Sie die Kunstlinse nicht. Unverträglichkeiten der Kunstlinse sind nicht bekannt.

In meiner Praxis betreuen wir Sie von der ersten Diagnose bis zur Operation. Diese wird in der Regel ambulant bei einem Augenarzt Ihrer Wahl durchgeführt. Ab dem ersten postoperativen Tag können Sie schon wieder zur weiteren Betreuung zu uns kommen. Wir untersuchen Sie am ersten, dritten bis fünften Tag nach der Operation und nach ca. zwei Wochen. Sie werden in den ersten drei bis vier Wochen regelmäßig Augentropfen benötigen. Manchmal muss auf akute Probleme reagiert werden. Nach sechs Wochen können Sie sich eine passende Brille – falls noch notwendig – anfertigen lassen. Weitere Kontrollen erfolgen dann in längeren Abständen (drei und sechs Monate).

Komplikationen sind im Rahmen dieser Operation sehr selten.

Sehbeeinträchtigung (leicht)
vorher nachher
vorher nachher
Sehbeeinträchtigung (schwer)
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Glaukom oder "Grüner Star"

Das Glaukom oder der „Grüne Star“ ist eine Sehnervenerkrankung, die zu einem schleichenden Verlust an Nervenfasern führt. Im weiteren Verlauf treten Ausfälle im Gesichtsfeld auf, die ohne Therapie zur Erblindung führen können. Ca. 2 % der über 40-Jährigen sind daran erkrankt. Ursächlich ist oft ein erhöhter Augeninnendruck und/oder eine verminderte Durchblutung des Sehnerven. Es gibt ein erblich erhöhtes Risiko bei Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder, Geschwister). Starke Kurzsichtigkeit und eine dünne Hornhaut zählen ebenso zu den Risikofaktoren des Glaukoms.

Manchmal finden sich andere Veränderungen, die das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, erhöhen. Aus diesem Grund sollte ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig eine Vorsorgeuntersuchung hinsichtlich eines Glaukoms erfolgen. Dabei wird nach entsprechenden Veränderungen an den Augen gesucht. Der Sehnerv wird auf glaukomspezifische Veränderungen (Aushöhlung) untersucht und der Augendruck gemessen. Sollten Veränderungen, die auf einen Glaukomverdacht hinweisen oder sogar schon im Sinne eines Glaukoms festgestellt werden, erfolgen weitere Untersuchungen. Dabei wird der Sehnerv mittels der optischen Kohärenztomographie (OCT) in seinen tieferen Schichten dargestellt, die Oberfläche des Sehnervs mit der Heidelberg-Retina-Tomographie (HRT) vermessen oder ein Foto des Sehnervs erstellt. Eine Gesichtsfelduntersuchung zeigt funktionelle Veränderungen bei Sehnervenerkrankungen. Diese Untersuchungen geben Auskunft über den Schaden, der bereits eingetreten ist. In manchen Fällen ist eine Untersuchung des Kammerwinkels notwendig, um dort Veränderungen zu finden. Auch kann eine Darstellung der vorderen Augenabschnitte mit der Pentacam notwendig sein.

Die Messung der Hornhautdicke ist notwendig, um evtl. Korrekturen am gemessenen Augendruck vorzunehmen.

Es gibt zwei Formen des Glaukoms: Das häufige Offenwinkelglaukom und das seltene Engwinkelglaukom. Diese Unterscheidung ist wichtig hinsichtlich der Therapie. Je nach Art des Glaukoms kann mit Augentropfen, Laserbehandlung oder operativ therapiert werden. Bei frühzeitiger Erkennung des Glaukoms kann in der Regel die Sehfunktion erhalten bleiben.

Sehbeeinträchtigung (leicht)
vorher nachher
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Sehbeeinträchtigung (schwer)
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Makuladegeneration

Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Netzhaut im Bereich der Makula (Punkt des schärfsten Sehen), die in der Regel im höheren Lebensalter auftritt. Risikofaktoren neben dem Alter sind erbliche Veranlagung, Rauchen, Sonnenlicht und Übergewicht. Es kommt zu Ablagerungen (Drusen) unter der Netzhaut, die dazu führen, dass die Fotorezeptoren unterhalb der Makula nicht mehr ausreichend ernährt werden (trockene Form der Makuladegeneration – Verbreitung: ca. 85 %). Dies bedingt eine Ausschüttung von Botenstoffen, die ein krankhaftes Gefäßwachstum verursachen. Aus den einsprossenden Gefäßen tritt Flüssigkeit und Blut aus, wodurch ein Makulaödem (Flüssigkeitsansammlung in oder unter der Netzhaut) entsteht – dabei handelt es sich um die feuchte Form der Makuladegeneration. Dadurch kommt es zu einer Sehverschlechterung, Linien werden verzerrt wahrgenommen. Lesen und Autofahren werden schwierig, Gesichter nicht mehr erkannt.

Verzerrung
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Sehverschlechterung im zentralen Bereich
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Für die trockene Makuladegeneration gibt es bis heute keine Therapiemöglichkeit. Es kann nur vorbeugend mit sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln der Übergang in eine feuchte Makuladegeneration verzögert werden. Ist bereits die feuchte Form der Makuladegeneration eingetreten, kann mit intravitrealen Injektionen (Glaskörperinjektionen) von Medikamenten (IVOM) das Gefäßwachstum unter der Netzhaut gestoppt werden. Ziel ist der Erhalt der noch vorhandenen Sehschärfe. Eine Verbesserung des Sehvermögens tritt selten ein. Eine frühzeitige Diagnostik zum Erkennen der Erkrankung ist deshalb entscheidend, damit eine notwendige Therapie frühzeitig einsetzen kann. Neben den üblichen Untersuchungen der Sehschärfe und des zentralen Gesichtsfelds auf Verzerrtsehen mit dem sog. Amslernetz ist eine Schichtaufnahme der Makula mit der optischen Kohärenztomographie (OCT) notwendig. Zeigt sich hier schon Flüssigkeit in oder unter der Netzhaut, wird eine Fluoreszenz-Angiographie durchgeführt. Falls sich die Diagnose bestätigt, wird die sog. IVOM-Therapie eingeleitet. Dazu erfolgen im Abstand von vier Wochen drei Injektionen eines Medikaments in den Glaskörper (IVOM). Danach erfolgt eine Kontrolle mit einer erneuten OCT-Aufnahme. Ist die Netzhaut trocken, werden diese OCT-Aufnahmen alle vier Wochen für sechs Monate wiederholt. Danach werden die Abstände verlängert. Ist die Netzhaut weiterhin feucht, erfolgen weitere IVOM-Injektionen, bis die Makula trocken ist.

In meiner Praxis betreuen wir Sie von der Vorsorgeuntersuchung über die Diagnostik bis zur Therapiekontrolle. Lediglich die Fluoreszenz-Angiographie und die IVOM werden bei einem operativ tätigen Augenarzt durchgeführt.

Kinderophthalmologie

Die Augen unserer Kinder benötigen in den ersten sechs Lebensjahren besondere Aufmerksamkeit. In dieser Zeit entwickelt sich das beidäugige Sehen. Bei jedem 20. Kind findet sich eine einseitige Sehschwäche, die nicht durch eine Brille korrigiert werden kann. Bei frühzeitiger Entdeckung können aber ca. 90 % dieser Sehschwächen erfolgreich behandelt werden. Ziel ist es, dass die Kinder im Erwachsenen-Alter auf beiden Augen eine brauchbare Sehschärfe haben. Auch sollten organische Veränderungen der Augen, wie zum Beispiel ein angeborener "Grauer Star", ein angeborenes Glaukom oder angeborene Bewegungsstörungen frühzeitig erkannt werden. Denn auch hier ist es für die Entwicklung des beidäugigen Sehens notwendig, frühzeitig einzugreifen.

Deshalb sollten Kinder bei sichtbaren Auffälligkeiten wie zum Beispiel Trübungen in der Hornhaut, weißlichen Pupillen, Lidveränderungen, Augenzittern oder bei permanentem Zukneifen, Schielen oder Tränen eines Auges sofort dem Augenarzt vorgestellt werden.

Besteht in der Familie ein Schielen, Fehlsichtigkeiten, erbliche Augenerkrankungen oder ist das Kind zu früh geboren, sollte es mit 6 bis 12 Monaten das erste Mal einem Augenarzt gezeigt werden.

Alle anderen, unauffälligen Kinder sollten spätestens im dritten Lebensjahr vorsorglich beim Augenarzt vorgestellt werden.

Beim Kinderarzt wird die Sehschärfe und das räumliche Sehen der Kinder geprüft. Dabei wird nur ein Teil der Risiken für die Sehschärfenentwicklung erfasst. Es gibt aber auch eine Reihe verdeckter Risiken, die zu einer Sehschwäche führen, oder Erkrankungen, die behandelt werden müssen. Insbesondere können größere Weitsichtigkeiten (Hyperopie) bei Kindern durch die Aktivierung der Naheinstellung kurzfristig ausgeglichen werden und so zu einem normalen Sehtestergebnis führen. Längerfristig entstehen daraus aber Beschwerden durch die erhöhte Anstrengung beim Sehen in der Nähe oder auch dauerhafte Sehschwächen. Deshalb sollte eine Untersuchung mit erweiterten Pupillen (Cycloplegie) erfolgen. Dabei wird der Naheinstell-Muskel der Linse mit Augentropfen vorübergehend gehemmt. So kann eine Übersichtigkeit der Augen gemessen werden, organische Veränderungen der Augen werden leichter festgestellt und auch Restrisiken können mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen werden.

Allerdings werden diese Vorsorgeuntersuchung an den Augen Ihres Kindes beim Augenarzt nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Nur wenn Veränderungen bei der Untersuchung beim Kinderarzt aufgetreten sind, werden die Kosten teilweise übernommen. Wir beraten Sie gerne, in welchen Fällen die gesetzliche Krankenkasse die Untersuchungskosten übernimmt. Werden bei der Vorsorgeuntersuchung allerdings Auffälligkeiten gefunden, kommt die gesetzliche Krankenkasse für alle Folgeuntersuchungen auf.